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Thursday, July 2, 2009

Eat The Gun - Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion (2009)


Man nehme ein wenig punkigen Rotzrock, ne Messerspitze Sleaze addiere dazu noch zwei Viertel Danko Jones und ein Viertel Motörhead hinzu und schon hat man EAT THE GUN. Hear it loud!

http://www.myspace.com/eatthegun

Wednesday, February 25, 2009

Hell City Glamours - S/T (2008)

Und immer wieder Australien! Was in den letzten ein bis zwei Jahren bereits alles an guter Rockmusik aus dem fünften Kontinent über dem Pazifischen Ozean zu uns rübergeschwappt ist, ist schlichtweg unglaublich. Den Anfang machten Airbourne, die bereits jetzt als DAS "Next Big Thing" und als legitime Nachfolger AC/DC's gelten und auch im Rock Dungeon reviewten wir in regelmäßiger Wiederkehr richtig gute Aussie-Bands wie Maeder oder zuletzt Fallen Silver. Mit den HELL CITY GLAMOURS gesellt sich jetzt noch eine weitere, vielversprechende Combo aus dem Land der Kängurus und Koalas dazu.

Die vier Jungs aus Sydney konnten in ihrer Heimat in den letzten vier Jahren bereits durch diverse EP-Releases und ausgiebigem Touren auf sich aufmerksam machen und dabei schon eine kleine aber feine Fanbase aufbauen. Die Hell City Glamours sind also alles andere als Grünschnäbel - und genau diese Tatsache bzw. die gesammelte musikalische Erfahrung macht sich auf ihrem selbstbetitelten Debütlongplayer mehr als bemerkbar.

Zu hören gibt es einen coolen Mix aus knochentrockenem Seventies Hardrock ("One Night Only") Songs wie sie die frühen Aerosmith nicht besser hätten spielen können ("The Money"), glammigen Ohrwürmern ("Back To You") und sogar funkig angehauchte Songs wie "High Brow", der seinen leichten Red Hot Chili Peppers Touch kaum verbergen kann. Für mehr als genug Abwechslung ist beim Debüt der Hell City Glamours also gesorgt - und jetzt seid ihr dran: reinhören, abrocken, kaufen - beziehen könnt ihr die CD bei Amazon oder direkt auf der Myspace-Seite der Band!

8,5 Punkte (Reviewer: Wizz21)

Band: Hell City Glamours
Album: S/T (Eigenproduktion)
V.Ö.: 2008
Homepage: http://www.hellcityglamours.com
Myspace: http://www.myspace.com/hellcityglamours

Tracklist:
1. One Night Only (3:00)
2. Back To You (3:57)
3. Josephine (2:34)
4. Flying Away (3:39)
5. High Brow (3:21)
6. Ready To Fall (3:34)
7. Right My Wrongs (3:17)
8. The Money (3:07)
9. I'm Not Here (4:33)
10. Worst Kinda Man (4:25)
11. In The Cold (3:47)
12. No Love (4:05)
13. Hidden Track (3:51)

Automan - Pocket Change (2008)

Automan.ca wurde in den Sommertagen des Jahres 2002 in Toronto, Kanada gegründet. Und zwar von Darrell Dwarf Millar, der vorher die Drums bei den Killer Dwarfs bediente, sich hier allerdings an den Gesang herangemacht hat. Und Carleton Alexander Lockhart, der in dieser Band die Gitarrenseiten in beste Schwingungen versetzt.

Das Soundarrangement der Band steht für Rock der alten Schule. An jeder Ecke und Kante hört man ihre Einflüsse deutlich heraus - als da wären AC/DC, die glorreichen Rolling Stones und eine Priese ZZ Top. Also Rock in seiner reinen, unverfälschten Form ohne unnötige Experimente und anderem Ballast. Eben genau so, wie es meist in den 60ern und 70ern des zwanzigsten Jahrhunderts üblich war. Allerdings schaffen sie es dabei keineswegs altbacken zu klingen, ich würde sogar sagen das sie überraschend frisch klingen. Gerade so, als hätten sie ihr Debütalbum „Pocket Change“, das unter dem Label Unkledunk Records erscheint, bereits vor über 30 Jahren aufgenommen. Nur dass das Werk lediglich bis heute leider verlegt wurde. Allerdings wurde der Longplayer tatsächlich erst in diesem Jahrtausend auf CD gepresst, was den Sound noch einmal etwas frischer erscheinen lässt.

Produktionstechnisch hat man hier auch eine hervoragende Leistung abgeliefert. Verantwortlich waren hier als Produzenten Darrell Dwarf Millar selbst und das restlichem Team das aus Adam Cree, Greg Looper (Tom Petty) und Matt Horton (Matchbox 20) bestand. Bei dieser CD sind keine Ausfälle zu hören und man bekommt alles stimmig in einem gelungenen Paket durch die Boxen serviert.

Jawohl das Scheibchen rockt und groovt! Aber Achtung, achtet darauf das ihr beim hören keine neuen Schuhe tragt. Warum? Ganz einfach, bei neuem Schuhwerk läuft man Gefahr Blasen zu bekommen, da man gar nicht anders kann als die Besohlung beim im Takt wippen stark in Anspruch zu nehmen. Also tut euch keinen Zwang an, besorgt euch diese CD, schiebt sie ins Laufwerk und verwöhnt eure Ohren mit diesem gelungenen Output.

Anspieltipps.:“ „Back In The Sun“, „Dig In Deep“, „Milldog Blues“, „Drivin, Rockin, Lovin“

9 von 10 Punkten (Reviewer: The_Seventhson)

Name: Automan.ca
Album: Pocket Change
V.Ö. Jahr: 2008
Label: Unkledunk Records
Spielzeit: 31:19
Myspace: http://www.myspace.com/automanca
Bandhomepage: http://www.darrellmillar.com/automanband.htm

Tracklist:

1. Back In The Sun (3:36)
2. Dig In Deep (3:40)
3. Cinnamon Rain (3:59)
4. One Half Hard (4:26)
5. Milldog Blues (3:54)
6. Give An Inch, Take A Mile (3:27)
7. Chasin' My Tail (4:57)
8. Drivin', Rockin', Lovin' (3:20)

Motorcity Brags - Ten Arrogant Tales (2008)


Die Motorcity Brags müssen große Ramones-Fans sein. Das ist zumindestens der erste Gedanke wenn man zum ersten Mal einen Song der 3 Italorocker aus Turin gehört hat. Paul Del Bello (Vocals), Mexx (Leadguitar) und Marco DaVinci (Drums) machen da aber auch selber keinen großen Hehl draus. In den letzten Jahren haben sie in ihrer Heimat hunderte von Livegigs gegeben, darunter nicht wenige reine Ramones Tributeshows, einige Musikawards abgeräumt (u.a. wurden sie zur besten italienischen Rockband 2005 gekürt), und ausserdem haben sie noch einen Werbevertrag mit Fiat(!).

Die 3 Punkrocker jetzt aber zu sehr in die "Ramones-Ecke" zu stellen, würde der Mucke der Jungs nicht ganz gerecht werden. So finden sich auf "Ten Arrogant Tales" neben den offensichtlichen Ramones-Einflüssen auch noch Motörhead-Referenzen ("Stone Cold Motherfucker"), ein Schuss 70iger Jahre Kiss, sowie eine gehörige Portion Endneunziger Punkrocksound der Marke Hellacopters und Turbonegro ("Riot of the Rants"). Mit "These Boots Are Made For Walkin' " gibt es gegen Ende der knapp 30 Minuten Spielzeit sogar noch eine Nancy Sinatra Coverversion. Nicht ganz so gut wie die alte Megadeth-Version aber dennoch sehr launig umgesetzt. Zum Schluss dieses Reviews vergeb ich noch die Rock Dungeon - interne Auszeichnung zum Songnamen des Jahres: Wer sich Titel wie "I Need an Ugly and Stupid Girlfriend so i can Feel so Cute and Clever" ausdenkt steht in meinem Buch der coolen Leute ganz weit oben!

"We Are a Dirty Rock n Roll Band" heisst es in einem Motorcity Brags Song - stimmt, eine verdammt gute!

8,5 von 10 Punkten (Reviewer: Wizz21)

Band: Motorcity Brags
Album: Ten Arrogant Tales
Label: Cumshot Records
Myspace: http://www.myspace.com/rnrhooligans